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Charismatische Schwingungen: zweites Soloalbum des Popkünstlers aus Island.
Er trägt den Bart eines Freiheitskämpfers, und sein Schlachtfeld sind unsere Herzen. Bereits vor seinem Debüt "Celebrating Life" (2008) war Björn Kristiansson alias Borko eine der einflussreichsten Figuren der viel gepriesenen Musikszene Reykjaviks. Er spielte in vielen isländischen Bands wie etwa Rúnk, FM Belfast und Skakkamanage, seine wahre künstlerische Persönlichkeit als expressiver Popmusiker lebt er aber am besten in seinen Soloprojekten aus. Wie etwa auf "Born To Be Free", seinem zweiten Longplayer. Ein Album, dessen Songs gleichermaßen komplex wie gelassen daherkommen. Lieder wie "The Final Round" oder der Titelsong kommentieren eindringlich das urbane Leben, während das finale Stück eine universale Hymne ist. Es ist eine Art charismatische Schwingung, die perfekt zur Verzwicktheit von Borkos sorgfältig gemachter Musik passt. Und wie immer, wenn der Isländer loslegt, ist die Schlacht schon nach den ersten paar Takten gewonnen.
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