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Barfuß nachts im Wald: eingängiger und eindringlicher Gothic-Pop aus den USA.
Inmitten eines industriellen Niemandslandes kann Kyle J. Reigle von seiner Wohnung in Buffalo, New York, die Wälder der Umgebung sehen. Ein Sehnsuchtsort für den US-Musiker, dem der urbane Alltag eher Angst macht, als die durch Märchen und Erzählungen etwas in Verruf geratenen Wälder. Willkommen also in der leicht angespukten Welt von Cemeteries! Man kann es auch Gothic-Pop nennen, aber ohne schwarze Schminke und das ganze heidnische Gedöns. Eher haben es Reigle alte Horrorfilme und die Musik Angelo Badalamentis angetan. Cemeteries spielen Dream-Pop, der aus dem Autoradio von Teenagern zu kommen scheint, die sich nachts im Wald verfahren haben. Ein eingängiges Requiem zum Schlafwandeln, barfuß über ein dichtes Bett aus Tannenzapfen. "The Wilderness" entstand innerhalb von sechs Monaten in Reigles Apartment und geht musikalisch der Frage nach: Was ist, wenn man sich draußen zwischen Kojoten und Eulen tatsächlich wohler fühlt als in der Stadt?
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