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Spaghetti-Western, Wüstenrock, ein wenig Nancy und Lee: zweites Album der Italiener.
"Rosario" nennt sich das zweite Album der italienischen Band mit dem schönen Namen Sacri Cuori, die sich gern als Bastarde Federico Fellinis sehen. Das Trio aus der Romagna lässt sich musikalisch zwischen den Polen Ennio Morricone, Nino Rota und Piero Piccioni verorten, Calexico, Ry Cooder und Tom Waits dürfen als Einflüsse aber auch nicht fehlen. Viele Gastmusiker sind zudem auf "Rosario" zu hören: neben altgedienten Sessionmusikern wie Jim Keltner (Stones, Dylan, Beatles) etwa David Hidalgo (Los Lobos), Joey Convertino (Calexico) und Isobel Campbell. Man möge an Spaghetti-Western-Soundtracks denken, vermischt mit Wüstenrock und ein wenig Nancy und Lee. Aufgenommen wurde das Ganze in Italien, Virginia und Los Angeles, was wieder mal beweist, dass kulturelle Identität nicht an Orte gebunden sein muss.
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