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Leidenschaft, Spiritualität und Wut: 1970er-Album des nigerianischen Musikers.
Revival, Wiederentdeckung oder Offenbarung. Man kann es nennen, wie man will, für Ray Stephen Oche ist die musikalische Botschaft klar: Spaß und Magie, aber auch Leidenschaft, Spiritualität und Wut treiben den nigerianischen Musiker an, der zu den Protagonisten der westafrikanischen Afro-Funk und -Jazz-Szene zählt. Man sagt, Oche, der 1936 als Owoicho Oche geboren wurde, was wiederum so viel bedeutet wie "Gott ist der König", habe in den 50er-Jahren in Ghana den berühmten Schlagzeuger Guy Warren getroffen, der ihn in die Geheimnisse afrikanischer Rhythmen eingeführt hätte. Nach weiteren Reisen durch Afrika erreichte Oche 1965 Paris, wo 1970 zusammen mit der Band Matumbo ("gesegnet mit verschiedenen Talenten") dieses Album entstand. Die Songs werden in der nigerianischen Sprache Idoma gesungen, in ihnen besingt Oche u. a. das Volk der Idoma, seinen Freund und Stammeskollegen Audu Ikurita Ogbeh ("Peace Upon Kenemaland") und den antikolonialen Guerilla-Führer Ogbuloko ("At The Jazz Fountain"). Ein Muss für alle Afro-Jazz- und Rare-Grooves-Fans.
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