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Melodieverliebt im neuen Sound: The Morning Benders heißen jetzt Pop Etc.
Auf ihrem 2010er-Album "Big Echo" hieß die Band um den charismatischen Frontmann Chris Chu noch The Morning Benders. Man zelebrierte überbordenden Indiepop, dem der Einfluss von Produzent Chris Taylor (Grizzly Bear) ebenso anzuhören war, wie eine Vorliebe für das perfektionistische Songwriting von Bands wie den Beach Boys. Unter dem Namen Pop Etc (in England gilt das Wort "bender" als homophobes Schimpfwort) präsentiert die von Kalifornien nach New York gezogene Band ihre Melodieverliebtheit in einem neuen Kontext. Zusammen mit Danger Mouse und Andrew Dawson (Kanye West, Lil’ Wayne) schuf man ein gänzlich neues, modernes Klanggebäude. Die Gitarren wurden durch leuchtende Synthesizer, hochwertige Popmelodien, Vocoderstimmen sowie locker-fluffige R&B-Sounds à la Boyz II Men ersetzt. Eingängige Electronica verbindet sich so mit der Leichtigkeit des perfekten Popsongs zu einem überraschend neuen, urbanen Sound.
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