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Dreharbeiten mit Hindernissen: Icíar Bollaíns Spielfilm über den Wasserkrieg von Cochabamba.
Der junge spanische Regisseur Sebastián (Gael García Bernal) will den großen, wahrhaftigen Film über Kolumbus drehen: nicht den heroischen Entdecker zeigen, sondern die brutale Eroberung eines Kontinents. Weil das Budget äußerst knapp ist, hat Sebastiáns Produzent Costa (Luis Tosar) das bolivianische Cochabamba als Drehort ausgewählt. Die Produktionskosten und Gagen sind äußerst günstig, die Dreharbeiten laufen ausgezeichnet, bis in Cochabamba soziale Unruhen ausbrechen. Die Wasserversorgung der Region wurde an einen internationalen Konzern verkauft, der nach rigorosen Preiserhöhungen nun sogar das Auffangen von Regenwasser untersagt hat. Die Proteste der lokalen Bevölkerung eskalieren zum offenen Aufstand. Die Filmcrew kann den aktuellen Konflikten nicht ausweichen: Ausgerechnet ihr indianischer Hauptdarsteller ist einer der Anführer des Wasseraufstands. - Icíar Bollaíns Film "Und dann der Regen" ("También la lluvia", 2010) spielt vor realen Begebenheiten und gewann bei der Berlinale 2011 den Panorama-Publikumspreis.
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