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Der US-Musiker Owen Ashworth präsentiert eine ungewohnte Soundästhetik.
Advance Base ist das Musikprojekt des Sängers, Songwriters und Produzenten Owen Ashworth (ehemals Casiotone For The Painfully Alone), der in Chicago lebt. Mit "A Shut-In’s Prayer" veröffentlicht Ashworth sein erstes Album nach mehr als dreijähriger Pause. Eingespielt in Klavierproberäumen der Chicago Public Library und im Homerecording-Studio versammelt Ashworth ausgefeilt arrangierte, aber bewusst Lo-Fi produzierte Torch-Songs, Walzer und Balladen. Ashworth singt, begleitet von simplen Rhythmen aus dem Drumcomputer oder spärlicher Perkussion, nostalgische Lieder über verlorene Liebe und Kindheitsfreunde, über fremd gewordene Familienmitglieder und zynische Gefühle. Seine Arrangements verbinden E-Piano-Passagen behutsam mit dem Einsatz von akustischem Klavier, und der Raum zwischen den Vokalharmonien und dem Autoharp-Geschrammel ist gefüllt mit knarrenden Dielenböden und aus der Ruhe gebrachtem Federhall - eine Soundästhetik, die man vom Mann hinter Casiotone For The Painfully Alone nicht unbedingt erwarten würde.
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