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Wall of Sound: Debütalbum der Noise-Band aus Dublin.
Okay, Irland ist nicht gerade ein Straßenatlas der Rock- und Popmusik. Aber es gibt richtungsweisende Schilder: einige vierspurige Autobahnen, auf denen Thin Lizzy steht, oder gar großräumige Umleitungen, über denen U2 zu lesen ist. Aber es gibt auch viele kleine Wegweiser an alternativen Routen, die Namen wie My Bloody Valentine oder Undertones tragen. Oder bald steht dort House Of Dolls. Die Dubliner Band spielt mit Klischees und Geschichte. Sonnenbrillen, Lederjacken, Nebelschwaden auf der Bühne - musikalisch dunkel, zerstörend und mit mächtigen Lärmattacken herausfordernd, im Kern aber doch zerbrechlich und betörend. Musik zwischen Lärm und Pop, Rock und schmeichelnden Melodien, verhalltes Schlagzeug, hypnotische Melodien, meterhohe Gitarrenwände und Soundattacken. Wer da dachte, Phil Spector toupiert zurzeit seine Locken hinter Gefängnismauern, den belehren House Of Dolls eines Besseren. Für Fans von Sonic Youth, My Bloody Valentine, The Jesus & Mary Chain.
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