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Ein intensives Werk, das von Aufbruch und ewigem Tatendurst zeugt.
Wie nicht anders zu erwarten, bewegt sich Tod A mit seinem "musikalischen Alter Ego" Firewater auch auf "International Orange!" wieder in bislang unerforschtem Gelände. Soweit alles beim Alten also, aber dennoch ein musikalisch großer Schritt nach vorne. Mit anderen Worten: "International Orange!" setzt da an, wo der Vorgänger "The Golden Hour" aufhörte. Firewater haben ihren Balkan-Mash-Up hinter sich gelassen und streifen auf ihren Songs durch Grooves und Rhythmen aller Herren Länder - sei es türkischer Maqsoum, Punjab-Bhangra oder jamaikanischer Ska, klassischer Punkrock oder Oldschool-Mambo, Tod A und seine Mitmusiker beziehen alles in ihren typischen Stilmix ein, was gefällt: Türkische Percussions jagen Gitarren und Bläser, Multikulti-Offbeats untermalen Hymnen voller Frustration, Hoffnung, Bewegung und Veränderung. Aufgenommen wurde das Album im "melting pot" Istanbul sowie Tel Aviv während des arabischen Frühlings 2011. Es überrascht daher nicht, dass "International Orange!" den Geist einer sich wandelnden Welt auffängt und den rasenden Puls dieser Zeit hörbar macht.
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