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Philosophische Gespräche im Knast: Doku von Aleksandra Kumorek und Silvia Kaiser.
"Nur ein reflektiertes Leben ist es wert, gelebt zu werden", glaubte einst Sokrates. Im Jahr 2000 ließ sich die Haftanstalt Berlin-Tegel auf ein weltweit einmaliges Experiment ein: Schwerverbrecher betreiben Philosophie. Ein Jahr lang begleiten die Filmemacherinnen Aleksandra Kumorek und Silvia Kaiser Langzeitinhaftierte, die mithilfe von sogenannten sokratischen Gesprächen beginnen, sich selbst und ihr eigenes Wertesystem zu hinterfragen. Ein schwieriges Unterfangen, denn "Die Eroberung der inneren Freiheit" geschieht inmitten der gewalttätigen Atmosphäre des Gefängnisses - gegen innere und äußere Widerstände. "Die Asynchronizität von Bild und Ton, die ruhigen Portraitaufnahmen von den Inhaftierten und ihren Umgebungen im Knast (...) lösen den Täter leicht von seiner Tat ..." schrieb Schnitt.de. "Dadurch bekommt der Film selbst etwas von einer Reflexion - einem Nachdenken über Haftzeiten und Strafvollzug, über gesellschaftliche Maßstäbe und Moral und über den Wert von Wertvorstellungen."
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