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Bildgewaltiges Filmerlebnis: Titus Faschina dokumentiert die Welt der Karpaten-Hirten.
Noch ziehen vereinzelt Hirten mit ihren unüberschaubaren Schafherden über die Kämme der transsilvanischen Karpaten. Einer der ältesten Berufe der Menschheit hat dort seinen letzten Ort gefunden. Und Dumitru Stanciu ist wohl einer der Letzten seiner Zunft. So wie seine Vorfahren seit Tausenden Jahren, zieht er mit seiner Herde sommers wie winters über die Weiten des Karpatenbogens; ganz nah am Himmel entlang. Er lebt in der Tradition der märchenhaften Geschichten und Mythen seiner Heimat, zwischen Bären und Wölfen, in Sonne, Wind, Schnee und Eis und ständiger Sorge um seine Tiere. Doch auch in den Karpaten hält die Moderne unaufhaltsam Einzug. EU-normierte Lebensmittel, das Verbot der alten Naturmedizin und die Reprivatisierung der Weideflächen machen das Hirtenleben schwer. - In kargen, aber betörend schönen Schwarz-Weiß-Bildern erzählt Regisseur Titus Faschina vom Leben eines rumänischen Schafhirten. "Ein fesselndes, bildgewaltiges Kinoerlebnis", schrieb der "Kultur-Spiegel", und "Deutschlandradio Kultur" fand den Film "sehr, sehr, sehr beeindruckend".
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