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Der Werdegang der DDR-Modezeitschrift; Doku von Julie Schrader.
Modefotografie in der DDR - das hieß fast immer "Sibylle"-Fotografie: Wie keine zweite Zeitschrift hat die "Sibylle" die Sicht auf Mode in der DDR und auf Lebensweise und Kultur geprägt. Denn Mode war auch in der DDR weit mehr als nur Bekleidung. "Träume nicht Sibylle" fragt nach der politischen Dimension dieser Zeitschrift. Julie Schraders Film stellt die einstigen Macherinnen in einem persönlichen Portrait vor. Sie lassen uns teilhaben an ihrer Zeit bei der "Sibylle" - vor und nach der Wende. Der Film fragt nach der Arbeitsatmosphäre zu DDR-Zeiten: Welchen Einfluss hatten die Zensurvorgaben auf die Arbeit und auf das Frauenbild in der Zeitschrift? Was brachte die Wende mit sich? "Träume nicht Sibylle" dokumentiert auf eindrucksvolle Weise den Werdegang der Zeitschrift und lässt die besten, schönsten und wichtigsten Modefotografien aus der "Sibylle" wieder lebendig werden. "In der Vermittlung kreativer Energien, die aus wenigem oder nichts an Stofflichem alles zu machen verstand, ist dieser Dokumentarfilm ganz zauberhaft", schrieb die "Berliner Zeitung".
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