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Der englische Soundschöpfer Rick Tomlinson präsentiert sich als Acid-Rocker.
Der Multiinstrumentalist Rick Tomlinson benannte sein Projekt Voice Of The Seven Thunders nach einem dicken Wälzer aus dem späten 19. Jahrhundert mit Geschichten von der Apokalypse. Hatte der Brite 2007 noch mit seinem eher pastoral ausgefallenen Debüt "Voice Of The Seven Woods" auf sich aufmerksam gemacht, präsentiert er sich jetzt als Teil einer voll entwickelten Rockgruppe. Einzelne kurze Passagen referieren stimmungsmäßig noch an das Vorgängerprojekt, doch schon das monolithische "Kommune" zeigt, wohin die Reise geht: fette Beats, perkussive Rhythmik und grollende Gitarren. Dem werden elektrische und akustische Kontraste entgegengestellt, kosmisches Dröhnen, derwischartige Ekstase, gleißender Acid Rock. Vergleiche mit Amon Düül II und Peter Greens Fleetwood Mac drängen sich auf, mit den frühen Pink Floyd, Velvet Underground oder Cluster. "Voice Of The Seven Thunders" entstand in drei Tagen ohne Proben, dafür unter Mithilfe des langjährigen Mitstreiters Chris Walmsley am Schlagzeug und Rory Gibson am Bass.
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