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Ausgezeichnete Doku über die größte Bildersammlung psychisch kranker Künstler.
Regisseur Christian Beetz nimmt den Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise durch die Archive der Sammlung Prinzhorn. Die weltweit bedeutendste Sammlung bildnerischer Werke von Psychiatriepatienten hat seit ihrem Entstehen Anfang der 1920er-Jahre nachhaltigen Einfluss auf die psychiatrische und therapeutische Praxis. Auch die Kunst der Moderne, namentlich Paul Klee, Alfred Kubin und Max Ernst, begeisterte sich für die Werke der "Irrenkunst". Doch Beetz verbleibt nicht allein in der historischen Aufarbeitung, sondern unternimmt den Schritt in die Gegenwart. Er begleitet zwei psychisch erkrankte Patientenkünstler und formuliert die zentrale Frage nach der heutigen Definition von Kunst und Krankheit. "Zwischen Wahnsinn und Kunst" wurde ausgezeichnet mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Adolf-Grimme-Publikumspreis 2008. "Es sind Dokumentationen wie ,Zwischen Wahnsinn und Kunst‘, die dank ihrer handwerklichen Sorgfalt und ihres ästhetischen Verstandes den Glauben an das Medium Fernsehen aufrechterhalten" meinte die "FAZ".
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