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Vom Barock zur Elektronik: Wassermusik des mexikanischen Elektronikers.
Seinen Titel verdankt das Album dem Ort, wo alljährlich "Les Grandes Eaux Nocturnes" stattfindet: das Sound-, Licht- und Wasser-Festival im wohl berühmtesten Schloss der Welt, dem Château de Versailles bei Paris. Der mexikanische Elektroniker Fernando Corona alias Murcof hat für den großen Fontänenabend im Jardin de Roi extra eine Suite geschrieben, "The Versailles Sessions" dokumentiert das Ereignis. Die sechs Kompositionen für das Projekt stammen alle aus dem 17. Jahrhundert (u. a. von Jean-Baptiste Lully, François Couperin) und wurden für das Projekt von Barockmusikern auf Originalinstrumenten eingespielt. Was wie eine Verabschiedung von elektronischer Musik klingt, ist in Wahrheit eine Fortführung von Techniken, die Corona über die Jahre entwickelt hat: die Verarbeitung bestehenden Materials - nur, dass dies jetzt aus dem 17. Jahrhundert stammt. "The Versailles Sessions" sollen dennoch nicht als Nachfolger des Albums "Cosmos" (2007) gesehen werden, eher als Zwischenprojekt zum 2009er-Werk "Océano". Das Album erscheint auf CD sowie als Doppel-LP in limitierter Edition.
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