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Agit-Pop, aber bitte funky: zweites Album des deutsch-italienischen Duos
"People", "Animals", "Society" und "Places" - das sind die vier großen Themen, aus denen sich "PASP" zusammensetzt, das zweite Album der Woog Riots. Getreu dem Motto ihres Freundes Knarf Rellöm ("Move your ass and your mind will follow") geht das zweite Album des deutsch-italienischen Duos nicht nur Richtung Dancefloor, sondern bietet auch eine inhaltliche Verschärfung. Zu tanzbarem Elektro-Pop gelingt Silvana Battisti und Marc Herbert auf "PASP" ein Rundumschlag gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse unserer Zeit: von prekären Arbeitsverhältnissen ("Frank Backwards") über Sexismus ("Art Museum") bis zum Rollenverständnis von Müttern im Musikgeschäft ("Backstage Lemonade" feat. Kimya Dawson/Moldy Peaches). Die Verweise und Referenzen wurden vielfältiger, der Sound konzentrierter, der Ton direkter. Aus der Erfahrung der Popkultur heraus beweisen die Woog Riots auf "PASP", dass Agit-Pop durchaus funky bzw. "catchy wie Superkleber" (Jetzt.de) sein kann.
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