| |
Rau und authentisch: 24 Stunden im Leben amerikanischer „White Trash“-Kids
24 Stunden sind ein Tag und eine Nacht. Es ist die Zeit, die Mike (Joe Petrilla) noch bleibt, bis er die Stadt verlassen wird. 24 Stunden, in denen ihm seine Freundin Valerie (Nicole Vicius) Sex mit dem Kleindealer Phil (Robin Taylor) verschweigen will, in denen Phil 2000 Dollar auftreiben muss, um den Deal seines Lebens zu machen, und in denen Terry (Julianne Michelle) bereit ist, alles, wirklich alles, für einen Job zu tun. Auf Mikes Abschiedsparty prallt alles aufeinander: die Sehnsüchte, die Ängste, die Verzweiflung, der Sex, der Rausch und die Realität einer Gruppe von Teenagern in einer trostlosen amerikanischen Vorstadt.
Der vor allem wegen seiner Kurzfilme ("Kleine Fische") bekannt gewordene deutsche Regisseur Holger Ernst erzählt mit "The House is Burning" die Ausweglosigkeit einer Generation junger Menschen anhand einer Gruppe amerikanischer "White Trash"-Kids. In der Tradition von "Ken Park" und "Kids" beschreibt Ernst in rauen Bildern und mit großer Authentizität den Alltag dieser Jugendlichen zwischen Gewalt, Drogen, Ablehnung und Verzweiflung.
|
|