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Spannendes Portrait des 1974 gestorbenen RAF-Terroristen.
Starbuck ist der Name des Steuermanns in Herman Melvilles Roman "Moby Dick". Starbuck war aber auch der Deckname von Holger Meins, der als RAF-Mitglied 1974 in Untersuchungshaft starb. Der gleichnamige Dokumentarfilm beschreibt das Leben des Terroristen Holger Meins und seinen Weg in den bewaffneten Kampf. Vor dem Hintergrund unterschiedlichster Zeitdokumente erinnern sich Mitstreiter und Zeitzeugen an einen sensiblen jungen Künstler, der angesichts der Ungerechtigkeit in der Welt mit verzweifelter Wut nach Antworten sucht. In Methodik und Stil folgt der Dokumentarfilmer Gerd Conradt diesem Antagonismus von Kunst und Politik und findet so einen überzeugenden Zugang zu der Person Holger Meins. Insgesamt ein psychologisch dichtes, höchst spannendes Portrait, das zusätzlichen Reiz durch prominente Gesprächspartner wie Gretchen Dutschke, Harun Farocki und Michael Ballhaus gewinnt. Mit dem Kurzfilm "Oskar Langenfels" enthält die DVD außerdem Holger Meins’ einzige selbständige filmischen Arbeit.
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