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Filmisches Portrait des chilenischen Neurobiologen Francisco Varela
Wie können Körper und Geist als ganzheitliches Wesen existieren? Der chilenische Neurobiologe Francisco Varela (1946-2001) beschäftigte sich von seiner Kindheit bis zu seinem frühen Tod mit dieser Frage. Drei Kernthemen prägen diesen lehrreichen, aber nie trockenen Film von Franz Reichle (u. a. "Das Wissen vom Heilen"): die Beziehung zwischen Körper und Geist (Verkörperung), der Sinn persönlicher Verantwortung (Autonomie) und die Spiritualität. Die Struktur des Films basiert auf Varelas nicht-linearem Denken und fokussiert auf Autopoiesis (Begriff aus der Neurobiologie: "Sich selbst erschaffendes Leben"), Ethik, Bewusstsein, Meditation und Sterben. Erzählt und reflektiert wird von ihm selbst, von seinen Familienangehörigen, von führenden Wissenschaftlern, engsten Freunden und Denkern wie dem Dalai Lama, Heinz von Foerster, Evan Thompson, Anne Harrington, seinem Lehrer Humberto Maturana und anderen.
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