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Ein Jahr Alltag zwischen Köln und Bonn: Dokumentation aus einer fremden Welt
"Durchfahrtsland" ist ein Heimatfilm über die fremde Welt vor der eigenen Haustür: Das Vorgebirge ist eine dieser Gegenden, durch die man durchfährt, um anderswo anzukommen. Eingezwängt zwischen Köln und Bonn, zersiedelt, scheinbar austauschbar. Für die dort lebenden Menschen allerdings ist das Vorgebirge die Mitte der Welt, in der es sich einen Platz zu erobern gilt. Was nicht immer ganz leicht ist: Hans Wilhelm versucht als Pfarrer, zwei seit Jahrhunderten verfeindete Nachbardörfer zu versöhnen. Und während Sophia mit ihren Krimibüchern ausgerechnet in ihrem Heimatdorf unbeachtet bleibt, träumt Mark davon, eines Tages Modedesign in Mailand zu studieren. Giuseppe wiederum, der leidenschaftliche Vorsitzende eines Spielmannszuges, ist zu seinem eigenen Bedauern Italiener. Alexandra Sells Dokumentation begleitet die Protagonisten ein Jahr lang und zeichnet dabei ein sehr persönliches Porträt einer Gegend, die nur auf den ersten Blick unscheinbar wirkt.
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