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Ein abwechslungsreicher Popentwurf
Die Gruppe wurde 2002 von August Engkilde als Kollektiv von Musikern gegründet. Jazz bildet die klangliche Grundlage der Gruppe und wird erweitert durch HipHop, Dub, Latin und Funk. Subtile Elektronik-Tracks geben die Struktur der Stücke vor, ein warmer Kontrabass, Bläser und Gitarren legen sich über das Geschehen. Synthesizer und Samples tauchen auf, und die Stimme von Frida Asmussen macht ohne Umschweife klar, dass dieses Projekt Pop ist. Ihr akzentuierter Gesang mündet in wunderschöne Refrains, die den Raum öffnen und das Herz erfreuen. Doch auch die feinen Instrumentalstücke bleiben in jedem Moment eingängig und verbindlich. EPO produzieren keine ornamentale Klangtapete, sondern einen abwechslungsreichen Popentwurf, in dem es viel zu entdecken gibt. EPO schaffen es, Elemente aus verschiedenen Stilen und Kulturen zu einem geschlossenen Ganzen zu verschmelzen. Dabei behandeln sie ihre Einflüsse stets respektvoll und mit großer Verbindlichkeit. Ihre Platte klingt zugleich zeitlos und modern, unberechenbar und stimmig, experimentell und geerdet.
August Engkilde ist und war an diversen Jazz-, Latin- und Elektronik-Projekten beteiligt (u.a. Senor Coconut Live Band, Pole, Elektrajazz).
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