| |
"Schon jetzt eines der Alben dieses Jahres" Intro Spektakel 02/03
Der in Köln lebende Roman knüpft mit seinem schwer getragenen, melancholischen Knister- und Knarz-New Wave Sound dort an, wo Turner im Jahr 2000 aufgehört hat. Liebeserinnerungen und -gedanken, eingehüllt in dieses Spektakel aus Laptop Elektronik, Gitarrenfragmenten der coolen und uncoolen Art und Freestyle Geräuscheerzeugung.
An der einen Stelle erinnern der Gesang, die Arrangements, die Melodien und Texte an den Pop eines Kid Montana oder von Aztec Camera.
Dann wieder stellt man sich vor, Edwyn Collins würde mit Portishead musizieren, und schliesslich erinnert Roman stark an Björk, arbeitet er doch an derselben Schnittstelle zwischen Seele und Laptop.
Sein elektronisches Equipment liefert eine flexible Begleitung zwischen getragenen Flächen und Saxophonlinien. Das hält ihn beim Durchsegeln seines geplagten urbanen Seelenkosmos gut auf Kurs und den Hörer lächelnd an den Mast gekettet.
|
|